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Use Case26. September 2026 · 6 Min. Lesezeit

Tummer ist online.

Design von DC2, technische Umsetzung von Waterkant.Hamburg. Wie Tummer mit Next.js, eigener Redaktion, Onlinebewerbung und Mietpark neue Wege geht.

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Tummer ist online: Neue Website, weniger Umwege im Alltag

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Tummer ist online: Neue Website, weniger Umwege im Alltag

Vorgelesen von Jessica

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Eine neue Website ist schnell angekündigt. Spannender ist die Frage, was sich dadurch im Alltag verändert. Finden Kunden schneller die passende Leistung? Kommen Bewerbungen direkt beim richtigen Unternehmen an? Kann das Team Inhalte selbst ändern, ohne bei jeder Kleinigkeit Hilfe anzufordern?

Bei Tummer ging es genau darum. Die neue Website der Gebäudereinigung ist unter tummer.de online. Wir haben den bisherigen Auftritt mit WordPress technisch neu aufgebaut und dabei mehrere Aufgaben zusammengebracht, die vorher getrennt organisiert waren.

Das Design stammt von der DC2 DesignCrew. Waterkant.Hamburg hat die technische Umsetzung mit Next.js übernommen. Dazu gehören die eigene Inhaltsverwaltung, die Onlinebewerbung, der neue Mietpark und die Umstellung auf die neue Domain.

Ein neues Design verdient eine passende technische Grundlage

Tummer ist ein Familienunternehmen mit mehreren Standorten und einem breiten Angebot rund um die Gebäudereinigung. Wer auf die Website kommt, hat meist ein konkretes Anliegen. Ein Unternehmen sucht eine zuverlässige Reinigung. Jemand möchte sich bewerben. Ein Betrieb braucht für ein paar Tage eine große Reinigungsmaschine.

Diese Menschen wollen nicht erst verstehen, wie die Website aufgebaut ist. Sie möchten weiterkommen.

Die Gestaltung von DC2 gibt dem Auftritt seine visuelle Handschrift. Unsere Aufgabe war, daraus eine funktionierende Website zu machen, auf dem großen Bildschirm genauso wie unterwegs am Handy. Mit klaren Wegen zu Leistungen, Standorten, offenen Stellen und Mietanfragen. Und mit einer technischen Grundlage, auf der weitere Funktionen sinnvoll ergänzt werden können.

Warum wir WordPress durch Next.js ersetzt haben

Viele Unternehmen kennen das: Für das Kontaktformular gibt es eine Erweiterung, für Stellenangebote die nächste und für eine zusätzliche Funktion noch eine dritte. Irgendwann wird aus der kleinen Website ein Geflecht aus Einstellungen, Lizenzen und Zuständigkeiten. Jede Änderung wirft dieselbe Frage auf. Verträgt sich das noch mit dem Rest?

WordPress kann gute Websites tragen. Bei Tummer wollten wir die neuen Anforderungen aber gezielt umsetzen, statt den bisherigen Aufbau immer weiter zu ergänzen.

Mit Next.js können Inhalte bereits auf dem Server vorbereitet werden. Besucher müssen dann weniger Arbeit auf ihrem Gerät erledigen. Bilder lassen sich passend zum Bildschirm ausliefern, statt auf dem Handy unnötig große Dateien zu laden. Das sind gute Voraussetzungen für kurze Ladezeiten und eine angenehme Bedienung. Wer die technischen Grundlagen nachlesen möchte, findet sie in der Dokumentation zu vorbereiteten Seiteninhalten und optimierten Bildern.

Der größere Unterschied liegt für uns jedoch in der Freiheit bei den Abläufen. Wir können eine Bewerbung oder Mietanfrage so aufbauen, wie Tummer sie benötigt. Wir müssen nicht zuerst herausfinden, welche fertige Erweiterung sich mit welchen Kompromissen dafür verbiegen lässt.

Natürlich braucht auch eine individuell entwickelte Website Pflege, Updates und verlässliche Betreuung. Next.js nimmt einem diese Verantwortung nicht ab. Es gibt uns aber die Möglichkeit, die Lösung bewusst schlank zu halten und gezielt weiterzuentwickeln.

Inhalte selbst pflegen, ohne WordPress zu brauchen

Eine Frage kommt bei solchen Projekten fast immer: Können wir danach überhaupt noch selbst etwas ändern?

Ja. Genau deshalb haben wir auf Kundenwunsch ein eigenes Redaktionsbackend gebaut. Das ist der geschützte Bereich, in dem Tummer die Inhalte der Website pflegen kann.

Die Bedienung orientiert sich an den Aufgaben des Unternehmens. Wer einen Inhalt aktualisieren möchte, braucht dafür keine Sammlung von Menüs für Funktionen, die im Betrieb nie jemand nutzt. Gleichzeitig muss die Gestaltung nicht bei jeder Änderung neu zusammengesetzt werden. Die redaktionelle Arbeit und die technische Darstellung sind voneinander getrennt.

Für Tummer bedeutet das mehr Selbstständigkeit im Alltag. Für uns bedeutet es, dass wir die Verwaltung bei Bedarf passend erweitern können. Ein neues Anliegen muss nicht automatisch ein weiteres System nach sich ziehen.

Bewerbungen gehören wieder zum eigenen Auftritt

Die Onlinebewerbung lief zuvor über einen kostenpflichtigen Drittanbieter. Im neuen Aufbau wird sie als eigene Lösung betreut und ist direkt in die Website eingebunden. Damit entfällt für diesen Ablauf die bisherige Abhängigkeit von der externen Bewerbungsplattform und deren Gebührenmodell.

Bewerber wählen eine Stelle, hinterlegen ihre Kontaktdaten und laden ihren Lebenslauf hoch. Auch eine Initiativbewerbung ist möglich. Ein langes Anschreiben verlangt das Formular nicht. Gerade wenn jemand sich am Handy über eine Stelle informiert, hilft ein verständlicher Einstieg mehr als ein komplizierter Prozess.

Im Hintergrund wurden Teile des Bewerbungsablaufs automatisiert. Das Ziel ist, wiederkehrende Bearbeitungsschritte zu vereinfachen und das Team bei der Organisation zu entlasten. Die persönliche Einschätzung und die Entscheidung über eine Bewerbung bleiben bei Tummer.

Aus einem ausgelagerten Formular wird damit ein eigener, weiterentwickelbarer Ablauf. Wenn sich Anforderungen ändern, können wir an der passenden Stelle ansetzen.

Die Bewerbung bleibt auf tummer.de. Stellenwahl und persönliche Angaben führen direkt in den eigenen Bewerbungsablauf. Screenshot vom 26. September 2026.
Die Bewerbung bleibt auf tummer.de. Stellenwahl und persönliche Angaben führen direkt in den eigenen Bewerbungsablauf. Screenshot vom 26. September 2026.

Der Mietpark macht aus Interesse eine konkrete Anfrage

Auch der neu aufgebaute Mietpark geht über eine Liste von Maschinen hinaus. Interessenten sehen, wofür eine Maschine geeignet ist, welche technischen Eckdaten wichtig sind und welcher Tagespreis angegeben wird.

Anschließend wählen sie im Anfrageformular die Maschine und den gewünschten Zeitraum. Der Kalender zeigt belegte Tage. Dazu kommen die Angaben zur Abholung oder einer gewünschten Anlieferung. So lässt sich schon vor dem ersten Gespräch deutlich besser einordnen, was gebraucht wird.

Das ist praktisch. Wer eine größere Fläche reinigen muss, möchte nicht mehrere Telefonate führen, nur um Maschine, Zeitraum und Übergabe grundsätzlich abzuklären. Und Tummer erhält eine strukturierte Anfrage, statt die wichtigsten Angaben erst aus einzelnen Nachrichten zusammenzusuchen.

Auch hier wurden Teile des Ablaufs automatisiert. Die Anfrage bleibt trotzdem eine Anfrage. Verfügbarkeit, Angebot und Übergabe werden mit Tummer abgestimmt. Die Website bereitet das Gespräch vor und nimmt dem Team wiederkehrende Arbeit ab.

Maschine auswählen, Zeitraum prüfen und Übergabe angeben. Der Mietpark bündelt die wichtigsten Angaben in einer Anfrage. Screenshot vom 26. September 2026.
Maschine auswählen, Zeitraum prüfen und Übergabe angeben. Der Mietpark bündelt die wichtigsten Angaben in einer Anfrage. Screenshot vom 26. September 2026.

Eine neue Adresse, ohne die bisherigen Wege zu vergessen

Zum Projekt gehörte außerdem der Wechsel von der bisherigen Adresse auf tummer.de. Die neue Adresse ist kürzer, leichter zu merken und im Gespräch einfacher weiterzugeben.

Bei so einem Umzug reicht es nicht, nur die neue Startseite einzuschalten. Bestehende Verlinkungen und bisherige Seitenadressen müssen mitgedacht werden. Deshalb gehörten Weiterleitungen und die Struktur für Suchmaschinen zur technischen Umsetzung.

Wer über einen älteren Link kommt, soll möglichst beim passenden Inhalt landen. Auch Suchmaschinen brauchen klare Hinweise auf die neue Adresse. Ein Domainwechsel ist deshalb ein Teil des Projekts, der weniger sichtbar ist als das Design, aber genauso sorgfältig behandelt werden muss.

Was Unternehmen aus diesem Projekt mitnehmen können

Vielleicht funktioniert Ihre bisherige Website noch. Die interessantere Frage ist, wie viel Arbeit um sie herum entsteht. Wie oft werden Angaben übertragen? Welche externen Dienste bezahlen Sie für einen einzelnen Schritt? Wie viele Rückfragen könnte ein besseres Formular bereits klären?

Bei Tummer haben wir diese Fragen beim Neuaufbau direkt mitbearbeitet. Das Ergebnis ist ein Auftritt mit eigener Redaktion, integrierter Bewerbung und einem Mietpark, der Anfragen vorbereitet. Das Design kommt von DC2. Die technische Umsetzung und die passenden Abläufe kommen von Waterkant.Hamburg.

Eine neue Website muss sich nicht darauf beschränken, moderner auszusehen. Sie kann dem Unternehmen jeden Tag Arbeit abnehmen. Genau dort lohnt sich der Blick über das bisherige System hinaus.

Schauen Sie sich die neue Website von Tummer an. Wenn Sie bei Ihrer eigenen Website inzwischen häufiger über Umwege als über Möglichkeiten sprechen, lassen Sie uns darüber reden.

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